Projektübersicht
Über einem bestehenden Parkplatz haben wir eine Solar-Carport-Anlage auf Stahlfundamenten errichtet. Die Module sitzen in Reihen mit leichter Südneigung auf der Stahlträgerkonstruktion, die DC-Verkabelung läuft verdeckt in den Trägerprofilen, und die Leerrohre für spätere Wallbox-Stellplätze sind bereits im Boden.
Ausgangssituation
Der Parkplatz war bisher reine Asphaltfläche. Der Kunde wollte zwei Dinge gleichzeitig: Witterungsschutz für die Fahrzeuge und möglichst hohe Solarproduktion. Dazu die Vorgabe, dass später jederzeit Wallboxen an einzelnen Stellplätzen nachgerüstet werden können – ohne Aufgraben, ohne neue Kabelwege.
Unsere Lösung
Wir haben Stahlstützen auf Einzelfundamenten gesetzt – statisch berechnet, mit dem prüfenden Statiker freigegeben. Auf der Trägerkonstruktion wurden die Modulreihen mit leichter Südneigung montiert. Die DC-Leitungen laufen verdeckt in den Hohlprofilen der Träger – von außen ist kein Kabel sichtbar. Am Rand der Anlage sind die DC-Stränge auf die Stringwechselrichter aufgelegt.
Für die Wallbox-Vorbereitung haben wir Leerrohre unter dem Asphalt zu jedem Stellplatz verlegt und in der AC-Verteilung ausreichend Reserven eingeplant. Wenn die Wallboxen kommen, muss nur noch das Kabel eingezogen und der Stromkreis aktiviert werden.
Technische Details
Stahlträgerkonstruktion auf Einzelfundamenten, statisch abgenommen. Module in Reihen mit leichter Südneigung. DC-Verkabelung in den Trägerprofilen verdeckt geführt. Stringwechselrichter am Rand der Anlage. AC-Sammelschiene mit Notabschaltung. Cloud-Monitoring. Leerrohre für Wallbox-Nachrüstung im Boden verlegt. Anmeldung beim Netzbetreiber mit Einspeisekonzept, Marktstammdatenregister durch uns erledigt.
Ergebnis
Der Parkplatz bietet jetzt Witterungsschutz und produziert gleichzeitig Solarstrom. Die Konstruktion ist für Hochdach-Transporter ausreichend dimensioniert. Und wenn der Kunde in den nächsten Jahren Wallboxen nachrüsten will, liegt die Infrastruktur bereits im Boden.