Projektübersicht
Dieses Klinker-Einfamilienhaus mit dunkler Fassade hatte bei unserer Ankunft bereits Module auf dem Dach – aber keinen Wechselrichter, keinen Speicher, keine Wallbox. Wir haben die fehlende Systemtechnik komplett eingebaut und alles miteinander verbunden.
Ausgangssituation
Die Module waren vom Dachdecker bereits montiert worden, die DC-Leitungen hingen lose im Technikraum. Der Technikraum selbst war mit Hausanschluss und Heizung ausgestattet – für Wechselrichter und Speicher war Platz reserviert, aber noch nichts installiert. Der Kunde wollte Eigenverbrauchsoptimierung, Notstrom und eine Wallbox für den Carport – alles aus einem Guss.
Unsere Lösung
Im Technikraum haben wir den Hybrid-Wechselrichter wandbündig montiert und den Lithium-Eisenphosphat-Speicher direkt darunter angeschlossen. Die Verkabelung läuft über einen offenen Kabelkanal – bewusst so ausgeführt, damit alle Verbindungen bei einer Wartung sofort sichtbar und zugänglich sind. Kein Kabel ist hinter Verkleidungen verschwunden.
Die 11-kW-Wallbox im Carport wurde über ein eigenes Stromkreisset mit FI-Absicherung und Leitungsschutz an den Hauptverteiler angebunden. Das Energiemanagement steuert seither die Lastverteilung zwischen Eigenverbrauch, Speicher und Wallbox automatisch.
Technische Details
Hybrid-Wechselrichter mit DC-seitiger Speicherkopplung, Lithium-Eisenphosphat-Speicher, 11-kW-Wallbox. Offener Kabelkanal im Technikraum für Wartungsfreundlichkeit. Energy Meter im Hauptverteiler für phasenweise Erfassung von Bezug und Einspeisung. Notstromschiene für definierte Lasten im Ausfall. Netzbetreiber-Anmeldung und Marktstammdatenregister vollständig durch uns.
Ergebnis
Die Anlage lief vom ersten Tag an zuverlässig. Der offene Kabelkanal hat sich bereits beim ersten Check als praktisch erwiesen – alles auf einen Blick. Im Sommer lädt das E-Auto praktisch ausschließlich aus Eigenproduktion.


