Projektübersicht
Dieses Klinker-Einfamilienhaus mit Spitzdach hat mehrere Dachgauben auf der Hauptfläche – und die waren die eigentliche Planungsaufgabe. Gauben bedeuten Unterbrechungen in der Dachfläche, die sich auf die Modulreihen auswirken. Wir haben die Belegung so geplant, dass beidseitig der Gauben geschlossene Modulreihen entstehen, und den Batteriespeicher im Technikraum neben den Wechselrichter gestellt.
Ausgangssituation
Die Gauben sitzen mittig auf der Südfläche und teilen sie faktisch in drei Segmente. Eine Belegung ohne Planung hätte zu halben Reihen und unruhigen Abständen geführt – genau das wollte der Kunde nicht. Er wollte, dass die Anlage zur Architektur des Hauses passt, nicht gegen sie arbeitet. Vollschwarz war der Wunsch: kein helles Zellraster auf dem roten Dach.
Unsere Lösung
Wir haben die Modulreihen für jedes Segment der Dachfläche separat ausgelegt – links und rechts der Gauben je ein geschlossenes Modulfeld, gleich hoch, gleich tief, mit einheitlichem Randabstand. Auf den freien Flächen ohne Gauben wurden weitere Reihen ergänzt. Das Ergebnis ist ein optisch ruhiges Dach, obwohl die Gauben die Fläche strukturieren.
Im Technikraum haben wir den Wechselrichter wandmontiert und den Batteriespeicher direkt daneben aufgestellt. Beide Geräte sind über das interne Energiemanagement verbunden – kein externes Gateway nötig.
Technische Details
Monokristalline Vollschwarz-Module, schwarzer Rahmen und schwarze Rückfolie. Aluminium-Unterkonstruktion mit dachsparrenfest verschraubten Dachhaken. Stringwechselrichter im Technikraum. Batteriespeicher bodenstehend neben dem Wechselrichter, eingebunden über Wechselrichter-Energiemanagement. Überspannungsschutz DC- und AC-seitig.
Ergebnis
Von der Straße aus wirkt die Dachfläche trotz der Gauben geordnet – die Module schließen sauber um die Aufbauten herum. Der Batteriespeicher deckt den Nachtbedarf des Haushalts, die Anlage läuft seit Inbetriebnahme störungsfrei.

