Projektübersicht
Dieses Einfamilienhaus hat eine anthrazitfarbene Putzfassade, dunkle Dachpfannen und einen integrierten Carport mit eigenem Dach. Beides – Hauptdach und Carportdach – haben wir mit Vollschwarz-Modulen belegt. Die Herausforderung: zwei unterschiedliche Dachflächen mit verschiedener Neigung und Ausrichtung so beplanen, dass Optik und Ertrag stimmen.
Ausgangssituation
Dem Kunden war von Anfang an klar: keine sichtbaren Aluminiumkanten, kein helles Zellraster auf dem dunklen Dach. Anthrazit auf Anthrazit – die PV-Anlage sollte sich ins Bild fügen, nicht dagegen arbeiten. Gleichzeitig sollte der Carport nicht ungenutzt bleiben, obwohl seine Dachfläche kleiner und anders geneigt ist als das Hauptdach.
Unsere Lösung
Auf dem Hauptdach wurden die Vollschwarz-Module hochkant in parallelen Reihen verlegt – das ergibt eine saubere, streng wirkende Fläche, die zur Architektur des Hauses passt. Auf dem Carportdach kamen dieselben Module liegend zum Einsatz, angepasst an die geringere Traufhöhe und die flachere Neigung.
Die Strings wurden für Hauptdach und Carportdach getrennt ausgelegt, sodass unterschiedliche Ausrichtungen und Neigungen keine gegenseitige Beeinträchtigung verursachen. Die DC-Verkabelung wurde gemäß VDE-Norm sturmsicher unter den Modulen geführt und wasserdicht durch die Dachhaut ins Gebäude geleitet.
Technische Details
Hauptdach: Module hochkant, mehrere parallele Strings. Carport: Module liegend, eigener String. Unterkonstruktion beider Flächen mit dachsparrenfest verschraubten Dachhaken auf den jeweiligen Eindeckungen. Anbindung über Stringwechselrichter an die Hausverteilung. Netzbetreiber-Anmeldung und Marktstammdatenregister durch uns erledigt.
Ergebnis
Vom Boden wie aus der Vogelperspektive ergibt sich ein durchgängiges Bild aus dunklen Flächen – Fassade, Dach und Module gehen ineinander über. Der Carport liefert zusätzliche Produktion, ohne dass die Gesamtanlage durch die unterschiedliche Ausrichtung Ertragseinbußen hat.


