Projektübersicht
Dieses Mehrfamilienhaus aus den 1980er Jahren hatte noch die originale Zähleranlage – für jede Wohnpartei ein eigener Drehstromzähler, alles auf einer alten Zählerwand, kein FI, kein Überspannungsschutz, keine Smartmeter-Vorbereitung. Wir haben die gesamte Anlage erneuert und dabei jede Partei einzeln abgeschaltet, damit die Bewohner möglichst wenig Unterbrechung hatten.
Ausgangssituation
Die 1980er-Zähleranlage hatte viele Parteien, aber keinen zentralen Überspannungsschutz, keine eHZ-Zählerplätze und keine klare Beschriftung. Für eine künftige PV-Einspeisung oder Wallbox war das keine taugliche Basis. Die Hausverwaltung wollte eine Lösung, die normgerecht und für die nächsten Jahrzehnte ausgelegt ist.
Unsere Lösung
Bestandsaufnahme zuerst: Steigleitungen auf Belastbarkeit geprüft, Phasenbelegung aufgenommen, Netzbetreiber abgestimmt. Dann Demontage der alten Zählerwand und Einbau der neuen Anlage mit eHZ-Zählerfeld pro Wohnpartei, zentralem Hauptzähler für den Allgemeinstrom und modular aufgebautem Hauptverteiler.
Jede Partei wurde einzeln und nacheinander stromlos geschaltet – nicht das gesamte Haus auf einmal. Während eine Partei umgeklemmt wurde, liefen alle anderen normal weiter. Die Steigleitungen, die nicht mehr ausreichend dimensioniert waren, wurden durch neue NYM-Leitungen ersetzt. Am Ende: saubere Beschriftung jedes Zählerfelds und eine aktualisierte Stromkreisliste für jede Wohnung.
Technische Details
Neue Anlage nach DIN VDE-AR-N 4100. eHZ-Zählerfeld pro Wohnpartei, jederzeit auf intelligentes Messsystem umrüstbar. Smartmeter-Gateway-Position vorgesehen. Zentraler Überspannungsschutz Typ 1+2. Hausanschlusskasten gemäß Netzbetreiber-Vorgaben ertüchtigt.
Ergebnis
Die neue Zähleranlage ist strukturiert, beschriftet und wartbar – ein deutlicher Unterschied zur 1980er-Zählerwand. Hausverwaltung und Netzbetreiber haben die Anlage abgenommen. Das Mehrfamilienhaus ist jetzt für PV-Einspeisung, Wallboxen und Smartmeter-Gateways vorbereitet.














